CDU fragt nach intelligenter Verkehrssteuerung für Bochum
Die CDU-Ratsfraktion möchte wissen, ob auch Bochum künftig stärker auf datenbasierte und KI-gestützte Verkehrssteuerung setzen kann. CDU-Ratsfrau Irina Becker hat dazu jetzt eine Anfrage an die Verwaltung gestellt – und auf Musterbespiele aus anderen Städten hingewiesen, wo entsprechende Systeme bereits erprobt werden. In Hamm etwa sind zwei KI-gestützte Ampelanlagen im Einsatz. Im Forschungsprojekt AIAMO werden unter anderem in Leipzig und Landau Möglichkeiten untersucht, Verkehrs- und Mobilitätsdaten zusammenzuführen und Verkehrsflüsse mithilfe von KI zu optimieren.
„Wir wollen keine KI um der KI willen“, sagt Becker. „Aber wenn sich Verkehrsströme durch intelligente Ampelsteuerungen besser lenken lassen, sollten wir prüfen, ob das auch für Bochum interessant sein kann.“ Im Mittelpunkt der Anfrage stehen deshalb stark belastete Hauptverkehrsachsen und Kreuzungen. Die CDU möchte wissen, welche Standorte sich grundsätzlich für ein Pilotprojekt eignen und welche technischen Voraussetzungen dort bereits vorhanden wären. Auch die Kosten und mögliche Fördermöglichkeiten sollen eruiert werden. „Bevor über ein konkretes Pilotprojekt gesprochen wird, muss klar sein, welche Investitionen notwendig wären – und ob Bund, Land oder EU entsprechende Vorhaben unterstützen“, so Becker. Die CDU interessiert zudem, welche Erfahrungen aus bereits laufenden Projekten auf Bochum übertragbar sind.