Mehr Schatten für Kinder: CDU fordert Hitzeschutz für Schulen und Kitas

„Hitzefrei“ mag kurzfristig helfen – ist aber sicher keine Dauerlösung, meint die CDU. Jetzt will die Union erreichen, dass die Stadt den Hitzeschutz auf den Schulhöfen von OGS-Einrichtungen und auf den Außenspielflächen von städtischen Kindertagesstätten verbessert. Zusammen mit FDP-UWG: WAT und UWG: Freie Bürger – BSW hat die CDU-Ratsfraktion einen Antrag für die kommende Ratssitzung (16. Juli, 14 Uhr, RuhrCongress) gestellt. Darin wird die kurzfristige Erarbeitung eines entsprechenden Konzepts gefordert. „Die Sommer werden immer länger und immer heißer. Unser Ziel ist es, auf den Schulhöfen und Spielflächen den Hitzeschutz zu verbessern“, erklärt der jugendpolitische Sprecher der CDU Christian Haardt. „Gerade Kinder sind bei so großer Hitze wie in den vergangenen Wochen besonders empfindlich. Wir sollten in der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause die Weichen stellen, um im nächsten Sommer gewappnet zu sein.“ Der Antrag sieht auch vor, dass mögliche Förderpro¬gramme der Europäischen Union, des Bundes oder des Landes abgeklopft werden.

„Das Ganze ist auch eine inklusive Aufgabe“, gibt der schulpolitische Sprecher der Unionsfraktion Dr. Sascha Dewender zu bedenken. „Manche Kinder sind bei starker Sonneneinstrahlung deutlich empfindlicher als andere. Es sollen aber alle gemeinsam draußen spielen können, alle zusammen auf den Schulhof. Daher machen zusätzliche Verschattung, Baumpflanzungen, Sonnensegel oder andere geeignete Maßnahmen an ganz vielen Stellen Sinn. Der Antrag bezieht sich auf städtische Einrichtungen. Die gewonnenen Erkenntnisse können aber selbstverständlich auch anderen Trägern zugutekommen.“ Die CDU hat natürlich nicht nur Außenflächen im Blick, sondern auch Schulgebäude und die Innenräume von Kitas. „Hier“, so Christian Haardt, „haben wir eine umfangreiche Anfrage vorbereitet, um uns einen Überblick zu verschaffen. Denn hohe Temperaturen in Klassen- und Gruppenräumen beeinträchtigen Gesundheit und Konzentrationsfähigkeit. Deswegen wollen wir eine Bestandsaufnahme: Was wird schon unternommen, um bei Höchsttemperaturen gegenzusteuern? Was für Lüftungskonzepte gibt es? Wie sieht die Verglasung aus? Und gibt es zum Beispiel flexible Unterrichtszeiten?“