Bochum schneller, digitaler und bürgerfreundlicher

Die CDU-Ratsfraktion setzt sich für weniger Bürokratie, schnellere Verwaltungsverfahren und eine stärkere Digitalisierung der Stadtverwaltung ein. Gemeinsam mit SPD-Fraktion, den Grünen sowie der Gruppe UWG: Freie Bürger – BSW hat die CDU dazu jetzt einen gemeinsamen Antrag für die Ratssitzung am 18. Juni (14 Uhr, RuhrCongress) eingebracht.

Im Mittelpunkt stehen eine modernere Verwaltung, bessere digitale Dienstleistungen für Bürgerinnen und Bürger sowie nicht zuletzt eine stärkere IT-Sicherheit. Ziel ist es, Verwaltungsabläufe zu vereinfachen, Bearbeitungszeiten zu verkürzen und Bochum gleichzeitig als Wirtschaftsstandort weiter zu stärken.

„Viele Menschen erwarten heute zurecht, dass Verwaltungsleistungen einfacher, schneller und digital erreichbar sind“, erklärt Christian Haardt, stellvertretender Vorsitzender der CDU-Ratsfraktion. „Zu oft werden Verfahren durch unnötige Bürokratie, komplizierte Abläufe oder lange Bearbeitungszeiten verlangsamt oder blockiert. Hier müssen wir deutlich moderner und effizienter werden.“

Der gemeinsame Antrag sieht unter anderem vor, die Digitalisierung von Verwaltungsprozessen weiter auszubauen, papierbasierte Abläufe schrittweise zu reduzieren und digitale Bürger- und Unternehmensservices konsequent weiterzuentwickeln. Auch der Einsatz moderner Technologien und KI-gestützter Anwendungen soll geprüft werden. Gleichzeitig soll die IT-Sicherheit der Stadtverwaltung weiter gestärkt werden.

CDU-Fraktionschef Karsten Herlitz betont: „Eine leistungsfähige Verwaltung ist heute auch ein echter Standortfaktor. Die Unternehmen brauchen verlässliche und zügige Verfahren. Gleichzeitig geht es darum, die Stadtverwaltung langfristig handlungsfähig zu halten, gerade mit Blick auf Fachkräftemangel und den demografischen Wandel. In Zeiten hybrider Kriegsführung gerät zunehmend auch die kommunale IT-Infrastruktur in den Fokus staatlicher oder staatsnaher Akteure aus dem Ausland. Wir müssen daher dringend noch mehr in die IT-Sicherheit investieren und diese mehr in den Fokus nehmen.“

Darüber hinaus soll künftig bei neuen Projekten und Verfahren grundsätzlich geprüft werden, ob digitale oder vereinfachte Lösungen möglich sind und welche Auswirkungen diese auf Servicequalität, Bearbeitungszeiten und Wirtschaftlichkeit haben. Außerdem fordert der Antrag eine langfristige Zielplanung bis 2030 sowie einen regelmäßigen Bericht über den Stand von Digitalisierung, Entbürokratisierung und IT-Sicherheit in Bochum. Nicht zuletzt sollen die Entbürokratisierung und Digitalisierung der städtischen Verwaltungsprozesse sowie die Stärkung der IT-Sicherheit als zentrale strategische Ziele in den kommenden städtischen Haushalten verankert werden.