Broschüre für Notfälle

Der Bochumer Stadtrat hat sich für eine Broschüre ausgesprochen, die wichtige Informationen zum Verhalten in Notfall-, Krisen- und Katastrophensituationen zusammenfasst. Damit folgte der Rat einem Antrag, den die CDU zusammen mit FDP-UWG: WAT und UWG: Freie Bürger auf den Weg gebracht hat. Nun soll die Stadtverwaltung prüfen, inwieweit eine solche Publikation in unserer Stadt auf den Weg gebracht werden kann. CDU-Ratsfrau Irina Becker hatte im RuhrCongress für eine solche Publikation geworben. „Krisen“, sagte sie, „kommen oft plötzlich.“ Sie sprach von Stromausfällen, Cyberangriffen oder Extremwetterlagen. „Man kann sich vorbereiten“, so Becker. Dabei gehe es nicht um Panikmache, sondern um einen nüchternen Blick auf die Realität, zu der auch weltweite Pandemien und ein Krieg in Europa gehören.

„Konkret, praxisnah und auf Bochum bezogen“ soll die Broschüre sein, die im Idealfall in jedem Bochumer Haushalt in einer Schublade liegt. Natürlich soll sie auch digital zur Verfügung gestellt werden, etwa über die Bochum App. Becker warnte allerdings auch, dass in bestimmten Fällen Strom und WLAN nicht verfügbar sein könnten. Jetzt wird also geprüft, wie Bochum einen solchen Ratgeber realisieren kann. Der CDU ist auf jeden Fall wichtig, dass sie in „leichter Sprache“ und auch diversen Fremdsprachen verfügbar ist.