CDU mit Olympia-Votum zufrieden
Bochum hat abgestimmt – und sich für Olympische und Paralympische in der Rhein-Ruhr-Region mit Köln als „Leading City“ ausgesprochen. 63,97 Prozent der Wahlberechtigten stimmten dafür. Im Ruhrstadion an der Castroper Straße sollen laut Konzept Fußballspiele ausgetragen werden, während das Wattenscheider Lohrheidestadion in Kombination mit der Jahrhunderthalle (Fechten) für Modernen Fünfkampf vorgesehen wäre. Konkret geht es um die Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. Über 280.000 Bochumerinnen und Bochumer über 16 waren zur Teilnahme an dem Ratsbürgerentscheid aufgerufen, die Wahlbeteiligung lag bei 31,24 Prozent.
Die sportpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion Sophie Sommer freut sich über das Ja zu den fünf Ringen: „Bochum muss als Sportstadt niemandem mehr etwas beweisen. Die FISU World University Games waren im vergangenen Jahr ein hervorragender Testlauf für weitere große Aufgaben. Ich bin überzeugt davon, dass Bochum und NRW Olympia können. Und ich bin überzeugt, dass unsere Stadt enorm vom Status als Mitgastgeber profitieren würde – nicht zuletzt mit Blick auf Infrastruktur und Mobilität. Ich würde uns aber auch gönnen, dass wir uns als Region des Strukturwandels und des unvergleichlichen Ruhrpott-Charmes der Weltöffentlichkeit präsentieren können. Wir als CDU Bochum haben uns immer für Olympia starkgemacht. Deswegen zählen wir uns in dieser Wahlnacht auch zu den Gewinnern!“
Der Deutsche Olympische Sportbund will noch in diesem Jahr entscheiden, welche Bewerberstadt für Deutschland ins Rennen um Olympia und Paralympics geht.