Bochumer Begegnung 2026

Auf dem Foto v. l. n. r.: Jens Fritsch, Karsten Herlitz, Jens KochAuf dem Foto v. l. n. r.: Jens Fritsch, Karsten Herlitz, Jens Koch

Wieder mal „volles Haus“ bei der Bochumer Begegnung der CDU-Ratsfraktion in der „Scheune“ von Haus Kemnade am Montag – mit zahlreichen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Sozialbereich, Religion, Sport und Kultur. Auch bei der 21. Auflage wurde mit alten Traditionen nicht gebrochen: Zum Dinner wurde Pfefferpotthast serviert, und wie gewohnt fuhr für den kulinarischen Schlusspunkt der Eiswagen vor.

CDU-Fraktionschef Karsten Herlitz umriss in seiner Rede die aktuellen Herausforderungen für die Politik, auch im Zusammenhang mit der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: „Auch hier in Bochum stehen wir vor schwierigen Zeiten, die sich so zusammenfassen lassen: Während das Geld knapper wird, wird der Ton rauer. Wir erleben das im Stadtrat mit viel Geschrei von Rechtsaußen und Linksaußen. Es ist zum Teil unerträglich. Und dann erleben wir, dass die politische Mitte zusammenrückt und versucht, Gemeinsamkeiten zu finden.“

Inhaltlich ging es am Montagabend um das große Thema „soziale Arbeit und Pflege“, denn die Referenten kamen von der Diakonie Ruhr. Unter dem Motto „Helfende Hände 2.0“ berichteten zwei Führungskräfte der Diakonie Ruhr von ihren Herausforderungen – Geschäftsführer Jens Koch und der Geschäftsführer der Pflegesparte Jens Fritsch. Es ging um Einschnitte im Krankenhausbereich, um das Wohnen im Alter, um sinkende Kirchensteuereinnahmen, angespannte kommunale Haushalte und die Chancen durch KI. Jens Fritsch stellte klar, dass sich die Aufgabenstellungen der Branche ohne Zuwanderung nicht bewältigen lassen würden: „Wir brauchen Menschen, die zu uns kommen.“ Jens Koch machte deutlich, wie wichtig auch die Rückendeckung der Politik sei. Und hier müsse man „starke Parteien im Zentrum haben.“