Stadtrat stellt die Weichen für eine moderne und leistungsfähige Verwaltung
Der Rat der Stadt Bochum hat in seiner Sitzung die Entbürokratisierung, Digitalisierung und Stärkung der IT-Sicherheit als zentrale strategische Schwerpunkte der kommenden Jahre beschlossen. Der entsprechende gemeinsame Antrag von CDU-Ratsfraktion, SPD-Fraktion, den Grünen sowie der Gruppe UWG: Freie Bürger – BSW wurde mit großer Mehrheit verabschiedet. Es gehe um einen Beitrag zur Haushaltssanierung, sagte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Haardt heute im RuhrCongress – aber auch darum, bürgerfreundlicher zu werden.
Mit dem Beschluss erhält die Stadtverwaltung den Auftrag, die Modernisierung ihrer Arbeitsabläufe konsequent voranzutreiben und die digitalen Angebote für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen weiter auszubauen. Ziel ist es, Verwaltungsverfahren einfacher, transparenter und effizienter zu gestalten sowie die Leistungsfähigkeit der Verwaltung langfristig zu sichern. Christian Haardt verwies auf das digitale Vorzeige-Land Österreich, wo sich seit Jahren viele „Behördengänge“ sehr niederschwellig online erledigen lassen.
Der Ratsbeschluss sieht vor, die Digitalisierung städtischer Prozesse systematisch weiterzuentwickeln, papiergebundene Abläufe schrittweise zurückzufahren und moderne technische Möglichkeiten stärker zu nutzen. Gleichzeitig sollen IT-Sicherheit und Datenschutz weiter gestärkt werden, um die zunehmenden Anforderungen an eine moderne Verwaltung zuverlässig erfüllen zu können. Künftig soll außerdem bei wichtigen Vorhaben frühzeitig geprüft werden, ob vereinfachte oder digitale Lösungen möglich sind und welche Auswirkungen diese auf Servicequalität, Erreichbarkeit und Bearbeitungszeiten haben.