Olympischer Fußball im Ruhrstadion
Wenn wirklich alles rund läuft, könnte das größte Sportereignis der Welt auch in Bochum seine Spuren hinterlassen. Am 19. April soll es auch in unserer Stadt einen Ratsbürgerentscheid zur Frage geben, ob die Bürgerinnen und Bürger in NRW eine Olympia-Bewerbung der Region mit Köln als „Leading City“ wünschen. Die CDU meint seit langem und nicht nur in ihren Wahlprogrammen: Die Zeit ist reif – und Bochum kann das. Am morgigen Freitag berät der Ausschuss für Sport, Bewegung und Freizeit darüber, ob der Bürgerentscheid in Sachen Olympische/Paralympische Spiele ausschließlich per Briefwahl erfolgen soll. Für die CDU ist das okay – die Union will der Stadtverwaltung aber ein paar Fragen zum Standort Ruhrstadion mit auf den Weg geben.
„Wir wünschen uns wie viele andere, dass die Renovierung des Ruhrstadions möglichst schnell in die Gänge kommt“, sagt die sportpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion Sophie Sommer. „Dementsprechend wollen wir wissen, inwieweit Olympische Spiele bei den Planungen schon mitbedacht werden. Schließlich könnte es bereits 2036 ernst werden, falls das Nationale Olympische Komitee sich für NRW entscheidet und Deutschland tatsächlich dran wäre. Es schadet nicht, sich jetzt schon damit zu beschäftigen, was auf Bochum zukäme. Auch wenn wir kein Finale anne Castroper sehen werden, sollten wir uns als die bestmöglichen Gastgeber präsentieren. Daher wollen wir von der Stadt wissen, was sich etwa im Bereich Barrierefreiheit noch tun sollte – und wie es zum Beispiel mit den Arbeitsbedingungen für die Medien aussieht.“