81 Jahre nach Kriegsende: Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) erinnert in der Heimkehrer-Dankeskirche an Verantwortung für Frieden und Demokratie

Anlässlich des 81. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkriegs haben die Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA) Bochum und Ruhr die Heimkehrer-Dankeskirche Bochum besucht. Im Rahmen von zwei eindrucksvollen Führungen durch die Kirche und die Heimkehrer-Gedenkstätte mit dem integrierten Museum in der Krypta setzten sich die Gäste intensiv mit den Folgen von Krieg, Vertreibung und Gefangenschaft auseinander.

Die Heimkehrer-Dankeskirche gilt weit über Bochum hinaus als bedeutender Erinnerungsort für Frieden, Versöhnung und Verständigung zwischen den Völkern von nationalem Rang. Gerade vor dem Hintergrund aktueller internationaler Konflikte und eines zunehmenden gesellschaftlichen Extremismus betonte die CDA die besondere Bedeutung historischer Erinnerung für die Gegenwart.

Der Kreisvorsitzende der CDA Bochum, Christian Herker, erklärte:

„Der 8. Mai ist kein Tag für historische Distanz, sondern ein Auftrag an uns alle. 81 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erleben wir wieder Krieg in Europa, zunehmenden Antisemitismus und eine Verrohung gesellschaftlicher Debatten. Gerade deshalb müssen wir Orte wie die Heimkehrer-Dankeskirche als Mahnung begreifen: Frieden, Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich.“

Herker betonte zudem die Verantwortung der jungen Generation:

„Erinnerungskultur darf niemals zu einem bloßen Ritual werden. Wenn die letzten Zeitzeugen verschwinden, wächst unsere Verantwortung, Geschichte weiterzutragen. Wer die Schrecken von Krieg und Diktatur vergisst, macht unsere Demokratie verletzlich.“

Die CDA Bochum sieht in der Heimkehrer-Dankeskirche einen wichtigen Ort politischer Bildung und gesellschaftlicher Verständigung. Die Teilnehmer der Veranstaltung zeigten sich insbesondere von den persönlichen Schicksalen ehemaliger Kriegsgefangener und Heimkehrer beeindruckt, die in der Gedenkstätte dokumentiert werden.

Auch mit Blick auf die aktuellen weltpolitischen Entwicklungen mahnte Herker zu mehr gesellschaftlichem Zusammenhalt:

„Die Bilder aus der Ukraine, die Konflikte im Nahen Osten und die wachsende Unsicherheit in Europa zeigen uns jeden Tag, wie zerbrechlich Frieden ist. Umso wichtiger ist es, Hass, Extremismus und Menschenfeindlichkeit entschieden entgegenzutreten – in Deutschland, in Europa und auch vor Ort in unseren Städten.“

Die CDA Bochum und die CDA Ruhr kündigten an, das Thema Erinnerungskultur auch künftig aktiv aufzugreifen und insbesondere junge Menschen stärker für historische und demokratische Verantwortung sensibilisieren zu wollen.