Dirk Schmidt, Integrationspolitischer Sprecher
Dirk Schmidt, Integrationspolitischer Sprecher
16.06.2015

Ergebnisse der Landesinitiative „Vielfalt verbindet!“ vorlegen

Integrationsrat erwartet Bericht zum Umgang mit Migranten in der Verwaltung

Auf Antrag der CDU-Fraktion und der Mitglieder des CDU-Forums Integration hat der Integrationsrate einstimmig von der Verwaltung einen Bericht zur Umsetzung der Landesinitiative „Vielfalt verbindet. Interkulturelle Öffnung als Erfolgsfaktor“ eingefordert. 
 

Mit der Unterzeichnung der Landesinitiative hatte sich die Stadtverwaltung 2013 verpflichte, sich um eine interkulturelle Öffnung der Stadtverwaltung zu bemühen. Das sollte in Form anonymer Bewerbungsverfahren, durch eine Sensibilisierung der Mitarbeiter (zum Beispiel durch Fortbildungen) und die Ansprache von Men-schen mit Migrationshintergrund bei Stellenbesetzungen erfolgen.
 
„Es besteht nicht zu Unrecht die Sorge, dass in den letzten zwei Jahren keine Fortschritte gemacht worden sind. Schwierigkeiten bei der verwaltungsinternen Findung von Personal, das im Ausländeramt arbeiten will, sind ein Indiz, dass es um die interkulturelle Öffnung nicht gut steht“, befürchtet Dirk Schmidt, integrationspolitischer Sprecher der CDU-Ratsfraktion.
 
Ziel ist es, dass in allen Verwaltungszweigen auch ein gewisses Maß an Verständnis für besondere Bedürfnisse von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte vorhanden ist. Dies ist am besten zu erreichen, wenn auch in der Stadtverwaltung einige Menschen mit eigenen Migrationshintergrund arbeiten oder die Mitarbeiter besonders dafür geschult sind. „Nur muss daran auch wirklich gearbeitet werden und darf nicht bei Unterschriften unter Papieren bleiben“, so Ratsherr Dirk Schmidt.
 
Vorteile einer interkulturellen Öffnung der Verwaltung und von mehr Mitarbeitern mit Zuwanderungsgeschichte in Verwaltungen werden darin gesehen, die Identifikation von Migranten mit staatlichen Stellen zu erhöhen, die Kunden- und Bürgerorientierung in Verwaltung und Kommunalpolitik zu steigern und die Kompetenzen von Migranten nutzbar zu machen. Dafür will das Land Nordrhein-Westfalen den Anteil an Migranten in den Verwaltungen erhöhen. Das soll u. a. mit gesonderten Werbemaßnahmen erreicht werden.

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