18.08.2015

Integration von Flüchtlingen - Kommunen müssen weiterdenken!

Rund 70 Gäste folgten der Einladung der CDU-Ratsfraktion in die Claudius-Höfe und diskutierten mit dem Oberbürgermeister aus Hamm und Vorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung der CDU NRW, Thomas Hunsteger-Petermann, sowie dem Oberbürgermeisterkandidaten der CDU, Klaus Franz, über die Probleme und Lösungsansätze zum Umgang mit den stetig steigenden Flüchtlingszahlen in den Kommunen.
 

Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann hat in Hamm neben den zugewiesenen Flüchtlingen auch kurzfristig Flüchtlinge für das Land aufgenommen, nachdem das Erstaufnahmelager in Dortmund wegen Überfüllung geschlossen wurde. 
 
Klaus Franz wohnte für ein WDR-Projekt eine Woche in einer WG in Duisburg-Marxloh und hautnah erleben können, woran Integration scheitern kann, aber auch mit welch guten Ansätzen Integration funktionieren kann.
 
Schnell wurde bei der Diskussion klar, dass die Unterbringung der Flüchtlinge von den Kommunen kaum mehr bewältigt werden kann. Dennoch wird die wirkliche Herausforderung für die Kommunen – sowohl in personeller als auch finanzieller Hinsicht – die Integration der Flüchtlinge sein. 
 
Für Klaus Franz steht fest: „Massenunterkünfte führen zu großen, und kaum mehr händelbaren Problemen, wie sie zum Teil in Duisburg herrschen. Das wird es in Bochum nicht geben. Mir ist eine dezentrale Unterbringung – auch für die Akzeptanz in der Bevölkerung – wichtig. Darüber hinaus müssen wir in die Sprachförderung investieren. Gute Sprachkenntnisse sind die Basis für eine gelungene Integration.“

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