Bürgermeisterin Erika Stahl
Bürgermeisterin Erika Stahl
05.08.2016

CDU fordert städtisches Beschäftigungsprogramm für Flüchtlinge

Erika Stahl, Bürgermeisterin und sozialpolitische Sprecherin der CDU-Ratsfraktion: „Viele geflohene Menschen sind schon seit Monaten dazu verdammt, ohne sinnvolle Beschäftigung in ihren Wohnunterkünften auszuharren. Das muss nicht sein. Andere Städte machen es uns vor und geben diesen Menschen mit einem eigenen kommunalen Beschäftigungsprogramm die Möglichkeit, gegen eine geringe Bezahlung freiwillig kleinere Arbeiten zu erledigen. Bochum sollte diesem Beispiel folgen.“
 

Viele zu uns geflohene Menschen sind nicht ohne weiteres in den ordentlichen Arbeitsmarkt zu integrieren. Mit kommunalen Arbeitsgelegenheiten kann man diesen Menschen zumindest in begrenztem Maße einen Beschäftigungsersatz bieten.
 
Die CDU-Fraktion hat immer wieder in den parlamentarischen Gremien darauf hingewiesen, dass zur Versorgung der Flüchtlinge nicht nur die Bereitstellung einer Unterkunft und die Verpflegung zählt, sondern auch ein Angebot für Beschäftigungsmöglichkeiten. Auf die explizite Nachfrage nach einem kommunalen Beschäftigungsprogramm hat die Verwaltung in der letzten Ratssitzung mitgeteilt, dass ihre Überlegungen zu einem gemeinnützigen Beschäftigungsprogramm für Flüchtlinge noch nicht abgeschlossen seien. 
 
Dabei wäre ein kommunales gemeinnütziges Beschäftigungsprogramm nach Auffassung von Erika Stahl eine typische Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Die Flüchtlinge erhalten für diese freiwillige Arbeit ein kleines Entgelt, sie entfliehen ihrer aktuellen tristen Alltagsstruktur. Indem sie z.B. sich um das aktuell wuchernde Straßenbegleitgrün kümmern, das  Umfeld der Flüchtlingsunterkünfte säubern oder aber Arbeiten in Grünanlagen verrichten, erhalten sie auch die Wertschätzung der Nachbarschaft und eine steigende Akzeptanz in der Bevölkerung. Dem Stadtbild würde es ebenfalls gut tun.

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