
Am Dienstag, 2. März 2010, war Oskar Burkert (MdL) auf Einladung von Ratsmitglied und Landtagskandidat Dirk Schmidt (CDU) zu Gast am Wattenscheider Bahnhof. Zweck der Einladung war es, dem Mitglied im Verkehrsausschuss des Landtags die Situation am Wattenscheider Bahnhof zu zeigen und die Notwendigkeit des Rhein-Ruhr-Express (RRX) für die Bürger deutlich zu machen. Schmidt zeigte sich über den Besuch von Herrn Burkert hoch erfreut. Der Abgeordnete kam mit leichter Verspätung, aber dennoch mit guten Nachrichten in Wattenscheid an: „Der Rhein-Ruhr-Express wird gebaut und der Wattenscheider Bahnhof wird voll in das, zum Teil neue, Schienennetz integriert.“, so Burkert bei seiner Ankunft zu den zahlreichen Anwesenden. Ein sichtlich erfreuter Landtagskandidat Schmidt: „Das sind gute Nachrichten für die Bürger Wattenscheids und die gesamte Region. Die Weichen für ein schnelles, zuverlässiges und hochmodernes Verkehrsmittel sind gestellt. Allein die große Zahl der Anwesenden zeigt doch schon, welchen hohen Stellenwert die Menschen dem Bahnhof und damit dem RRX geben.“.
Überfüllte und unpünktliche Züge wird es bald nicht mehr geben
Wer kennt es nicht? Tag für Tag nutzen hunderte Pendler die Züge, um in Richtung Düsseldorf oder Dortmund zu ihren Arbeitsplätzen, zum Einkaufen oder zu Bekannten zu fahren. Die überfüllten Parkplätze vor dem Bahnhof zeigen wie gerne die Menschen die Möglichkeit wahrnehmen, den verstopften Rhein-Ruhr-Autobahnen zu entgehen.
Dennoch ist auch der Schienverkehr oft von Verspätungen oder kompletten Ausfällen betroffen. Dazu Schmidt: „Jeder hat die Erfahrung gemacht, dass die Züge in der Region überfüllt sind, die Taktzeiten unattraktiv und Regionalbahnen häufig auf vorgezogene Fernverkehrszüge (IC/ICE) warten müssen.“ Schmidt weiter: „Diese Umstände will die CDU ändern. Wir brauchen den RRX, um den Bürgern eine attraktive, moderne und vor allem pünktliche Alternative zu den überfüllten Autobahnen zu bieten.“ Die Planungen sind laut Oskar Burkert schon weit voran geschritten. „Die größte Metropolregion Europas braucht ein neues und nachhaltiges Verkehrskonzept und das wird sie durch den RRX bekommen“, so Burkert bei seinem Besuch. Das Mitglied im Verkehrsausschuss zeigte sich erstaunt, ob der großen Anzahl an Passagieren, welche jeden Tag den Wattenscheider Bahnhof nutzen.
Der RRX verbindet Nordrhein-Westfalen
Die Umsetzung des RRX erfordert nach derzeitigem Planungsstand einen Streckenausbau mit einem Kostenumfang in Höhe von ca. 2 Mrd. EUR. Zukünftig sollen sechs RRX-Linien die Metropolen NRWs verbinden. Auf der Kernstrecke zwischen Dortmund und Köln rollen die Züge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und einer Taktfrequenz von 15 Minuten. Um das Ziel der schnellen RRX-Verbindung mit hoher Taktung zu erreichen, muss ein umfangreicher Aus- und Umbau der Schieneninfrastruktur, der Bahnhöfe sowie des Lärmschutzes vorgenommen werden. Den Fahrgast erwartet in Zukunft, dank des hohen Ausstattungsniveaus und eines neuen Innenraum-Designs, ein Höchstmaß an Komfort. Eine weitere Erleichterung wird die geplante Niveaugleichheit zwischen Bahnsteig und RRX-Türschwelle sein. Damit wird das Ein- und Aussteigen einfacher und bequemer. Vor allem ältere Bürger und Kinder werden davon profitieren. Im Verlauf der Bauarbeiten soll auch der Wattenscheider Bahnhof von Grund auf erneuert und modernisiert werden. „Hier besteht Handlungsbedarf - der Bahnhof Wattenscheid wird gemacht“, so Schmidt im Anschluss an die gemeinsame Bahnhofsbegehung.
Wir müssen am Ball bleiben
Das Land, der Bund und die Deutsche Bahn AG werden die Planungen bis zum Jahr 2011 abschließen und dann das öffentliche Planfeststellungverfahren einleiten, so Burkert zu Schmidt. Burkert abschließend: „Die Wattenscheider haben in Herrn Schmidt und der CDU einen zuverlässigen Partner, um die Planungen und Arbeiten am RRX-Projekt weiter eng zu begleiten. „Ich bleibe am Ball, um allen Beteiligten klar zu machen, wie dringend die Region den RRX braucht.“, verabschiedete Landtagskandidat Schmidt den Abgeordneten Burkert.